
Meine Püppi
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Kindermund
Püppi findet eine BH-Einlage, die ich prinzipiell rausnehme (auch wenn ich sie vielleicht besser drinlassen sollte
) und meint: „Guck mal Papa, das ist von Mamas Busen abgebrochen! Ist da jetzt ein Loch?“
Veröffentlicht in Kindermund
Befremdlich
Es ist schon ein wenig befremdlich, dass man sich an so etwas wie Kurzarbeit „gewöhnen“ kann. Seit April habe ich nun Kurzarbeit. Nicht so viel wie meine Kollegen in der Produktion, aber alle mache mit und man merkt es am Kontostand. Nichts destro trotz: Ich habe so viel Freizeit wie schon lange nicht mehr und daran gewöhnt man sich irgendwie. Ich habe meine Kurzarbeit immer am Stück, sprich alle 2 Monate eine komplette Woche, so dass sich jedesmal eine Art Urlaubsgefühl einstellt. Ich kriege meinen eigentlichen Urlaub kaum verplant, weil ich ohnehin ständig frei habe.
Irgendwie sehr befremdlich das Ganze
Veröffentlicht in job
Püppi
Püppi ist seit einer Woche windelfrei. Das ging leichter als gedacht. Und früher als gedacht. Und überhaupt: Gab es in diesem Haus jemals Windeln?Diese neue Windelfreiheit bestätigt mich: kein drittes Kind, ich mag einfach nicht mehr von vorne anfangen…
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FilmFilm
Nach gefühlten Jahrzehnten habe ich es gestern gemeinsam mit 2 Kolleginnen endlich mal wieder ins Kino geschafft.
Ich bin ein schwieriger Patient, was Filme anbelangt, daher bin ich mit geringen Erwartungen bzw. mit etwas Skepsis in Slumdog Millionaire gegangen. Skepsis, weil ich gespannt war, in wie weit der Film mit dem, was ich in Indien gesehen/erlebt habe, deckungsgleich sein würde, Skepsis, weil ich mich fragte, in wie weit der Film verbollywooded sein würde
Der Film war gut. Sehr gut. Erschütternd, daran erinnernd, dass es uns hier allen sehr, sehr gut geht und nicht zuletzt und das war für mich das bestürzendste an dem Abend: er hat mir viele Dinge, die ich in Indien gesehen habe, aus einer anderen Perspektive gezeigt, die das Erlebte noch elender sein lassen, als es mir ohnehin damals erschien.
Eigentlich wollten wir nach dem Film noch was trinken gehen. Uns war aber die Lust vergangen.
Stärker auch die Erkenntnis, dass eine Patenschaft in Indien gut angelegtes Geld ist, Dankbarkeit, dass unser Patenkind zur Schule gehen kann, das innere Bedürfnis viel, viel mehr zu tun ohne zu wissen wie.
Ich bin ernüchtert und hatte es eigentlich so erwartet.
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Kinderparadies
Warum es hier von uns nur noch sehr selten etwas zu lesen gibt, hat mehrere Gründe. Zum Einen bin ich im Job sehr gut ausgelastet und die Zeit, die bleibt, gehört der Familie. Zum Anderen bin ich gerade durch den Job wieder sehr im „echten“ Leben angekommen und das tut gut. Ich merke, dass die Bloggerei doch zu einem guten Teil Ersatz war für Fehlendes. Das bedeutet nicht, dass ich gar nicht mehr bloggen mag, aber e hat definitiv an Wichtigkeit verloren und steht hinter dem wahren Leben zurück.
Ein weiterer Grund für die Blogfaulheit ist unser neuer Wohnort. Wir sind hier im Kinderparadies gelandet. In unserer neuen Straße/dem neuen Ort verstehe cih ein wenig mehr den alten Spruch, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind großzuziehen. Das geschieht hier mit einer Selbstverständlichkeit ohne aufdringlich zu sein, mit einem Engagement, ohne besserwisserisch zu sein, mit einem Herzblut, das einen sofort ankommen läßt. Unsere Kinder sind glücklich, blühen von Tag zu Tag mehr auf, lernen von den großen Kindern, lernen echte Konflikte auch mal ohne Erwachsene zu bewältigen. Die Bedingungen rundherum sind kaum zu toppen: Ein Bach fließt an unserer Gartengrenze, Spielstraße, Sackgasse, Wiesen, Bäume zum Klettern, ein Traumspielplatz in 5 Minuten Entfernung und und und…Abends wird da schon einmal spontan der Grill und der Gartentisch mitten auf die Straße gestellt und anstatt jeder für sich, essen halt alle zusammen. Da kommen dann schon einmal in Pippi-Langstrumpfmanier Kinder auf ihrem Schecken ohne Sattel in die Straße geritten, um ein Schwätzchen zu halten.
Keine Abgase mehr in der Wohnung, kein Dauerlärm durch Kettensägen und Landstraße. Keine Raser in der 30-er-Zone.
Es geht uns gut.
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Lebenszeichen
Ganz süß, dass sichd er ein oder andere wundert, wo wir stecken.
Uns geht es gut, wenn man davon absieht, dass wir uns gerade in der heißen Phase unseres Umzug stecken. So ca. 45 Kisten sind gepackt – noch kein Land in Sicht! Seit 2 Tagen haben wir den Schlüssel, so dass die gepackten Kisten und ein paar kleinere Möbelteile sowie Pflanzen schon in der neuen Wohnugn sind. Daher: Erst wieder mehr von uns, wenn wir endgültig das Lager gewechselt haben. Dann aber sicher mehr, denn in meiner Superfirma gibt es leider dank Wirtschaftskrise (der Großteil unserer Kunden beliefert die Automobilindustrie) Kurzarbeit und die wird ab Mai auch mich betreffen. Zwar noch in einem recht geringen Außmaß, aber kein Mensch vermag zu sagen, wann die Talsohle erreicht ist. Frei nach dem Motto „Was Du nicht ändern kannst, nimm gelassen“, denke ich nicht weiter drüber nach.
Veröffentlicht in Familienleben, Wohnung, job
Für’s Protokoll
Seit gestern haben wir wieder Schnee.
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Fetzen
- Ich war im Fußballstadion und habe ein torreiches Spiel gesehen. Ich glaube, Fußball anzuschauen, macht fast noch mehr Spaß, wenn man KEINE Ahnung hat
- vermutlich werden wir durch unsere Vermieterin gekündigt (sie ist ein wenig erbost darüber, dass wir wegen der Abgase in der Wohnung etwas unternehmen…) und sind somit auf Wohnungssuche…
- Ich habe heute Wäsche zum Trocknen auf den Balkon gehängt = Sommer
- Heute war mein persönlicher Start der Laufsaison. Und es tut richtig weh, wenn man solange nicht mehr gelaufen ist. Mein Mutmacher ist die Tatsache, dass ich weiß: es wird nach 4 Wochen zur Selbstverständlichkeit morgens um 06:00h in die Laufschuhe zu springen und loszurennen…ist wie Zähneputzen…
- Am Montag kommt mein 2. Chef. Wenn er nur halb so nett, ach was…zu einem Fünftel so nett ist, wie der 1. kann ich mir keinen besseren Job vorstellen
- Mein Mann befindet sich im 7. Himmel, weil er heute unser Dachzelt gekauft hat. Norwegen…wir kommen. Mein toller 1. Chef hat mir nämlich ohne mit der Wimper zu zucken 3 Wochen Urlaub genehmigt…
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;-)
Ein Bekannter von Harry schickte dies mit dem Hinweis, dass es sich um einen italienischen Nachwuchsfußballer handelt…
(Sorry, Larissa….) Ich finde den Vergleich….na ja….witzig
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